Business Forum Qualität

»Vom ›Smart Device‹ bis zum ›Digital Twin‹ − Qualitätsmanagement verbindet physische und virtuelle Welt« – 11. und 12. September 2018, Aachen

Willkommen zum 22. Business Forum Qualität

Von der Produktentstehung über die Produktion bis hin zum Feldeinsatz − die Digitalisierung ermöglicht es, komplexe Produkte schnell zu entwickeln, kostengünstig in hoher Qualität zu produzieren und durch Anwendungserfahrungen vom Kunden kontinuierlich weiterzuentwickeln. Das Qualitätsmanagement bildet hier in allen Phasen das Bindeglied zwischen physischer und virtueller Welt.

Die Traditionsveranstaltung »Business Forum Qualität« diskutiert in ihrer 22. Auflage am 11. und 12. September 2018 die neuen Potenziale der Digitalisierung für das Qualitätsmanagement. Hochkarätige Referenten aus Industrie und Forschung zeigen anwendungsnah anhand konkreter Umsetzungsbeispiele die Trends und Best Practices rund um den Digitalen Zwilling auf und schaffen damit einen Raum zur Diskussion.

Im Mittelpunkt des diesjährigen Business Forum Qualität steht wie gewohnt der persönliche Austausch zwischen Referenten, Teilnehmern und Wissenschaftlern. Die Veranstaltung beleuchtet die gesamte industrielle Wertschöpfungskette und wendet sich damit an Fach- und Führungskräfte aus Entwicklung, Produktion, Einkauf, Controlling, Strategieentwicklung und Qualitätsmanagement.

Ich freue mich darauf, Sie beim 22. Business Forum Qualität in Aachen zu begrüßen!

Prof. Dr.-Ing. Robert Schmitt

Die Vortragsthemen des diesjährigen BFQ

5GInnovationsmotor für die Industrie

Mit 5G als Bindeglied zwischen physischer und virtueller Welt, verschmilzt die klassische Automatisierungstechnik mit moderner Informationstechnologie. Dies führt zu neuen Architekturen und Konzepten in der Fertigung und damit zu völlig neuen Möglichkeiten, wie zukünftige Produkte entwickelt, gefertigt, ausgeliefert und gewartet werden. Dieser Vortrag gibt Einblicke in die Herausforderungen und Möglichkeiten für 5G in der Industrie.

Produktentwicklung – Maßnahmen und Wirksamkeit in der Qualitätsplanung

Im Vortrag wird über die Entwicklungsmeilensteine der Fahrzeughersteller sowie Zulieferer, der daraus abgeleitet unterstützenden Methodiken in Bezug auf Projektreife und Qualitätssteuerung mit zugehörigen transparent und wirksam gestallteten Smart-Tools berichtet.

Smarte Wege der Qualitätssicherung

Anhand von Beispiel(en) u. a. aus der Batterieproduktion wird aufgezeigt, wie neue Technologien wie Augmented Reality und neue Analysemöglichkeiten wie Machine Learning beitragen, Qualitätsparameter effizienter zu überwachen und somit zu einer Steigerung der Qualität beitragen.

Wie Datenbrillen Mehrwert für Kunden schaffen

Der Vortrag beleuchtet die Erfahrungen in der Anwendung von Datenbrillen innerhalb des Geschäftsbereiches »Transport & Metal« bei Henkel Adhesive Technologies und wie diese Technologie heute schon Mehrwert für Kunden, sowie Unternehmen bieten kann. Fokusthemen sind unter anderem die virtuelle Unterstützung bei Fragen oder Problemen im industriellen Produktionsumfeld sowie die Vorteile in Bezug auf Lerneffekte und Wissensaustausch.

From Data to Action – Digital Twin für den gesamten Lebenszyklus

Die Komplexität der Planung, Ausführung und des Betrieb von Turnkey Bahn-Infrastrukturprojekten ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Der Einsatz eines »Digital Twin« über den gesamten Lebenszyklus des Bahnsystems zeigt, wie Siemens Mobility bei der virtuellen Planung des Projektes mit Projektpartnern und Kunden vorgeht und damit das Risiko von Verzögerungen bei der Planung und Installation verringert. Anhand des Ryiadh Metro Projekts, das zur Zeit mit dem Bau einer Gesamtstrecke von 176km eines der größten Infrastrukturprojekte weltweit ist, werden einige konkrete Anwendungsfälle des »Digital Twin« vorgestellt.

Mit Actionable Machine Learning zur Qualitätsvorhersage – Praktische Implikationen für die Fabrik der Zukunft

Qualität mittels Datenanalyse vorhersagen - Tim Eschert von Fero Labs verdeutlicht anhand einer Case Study, was moderne Machine Learning (ML) Technik schon heute erlaubt. Er erläutert die ganz besonderen Bedarfe industrieller Fertigung an ML, räumt mit verbreiteten Missverständnissen auf und erläutert, wo sich die Fabrik der Zukunft bereits ganz konkret realisieren lässt. Gemeinsam durchlaufen wir die einzelnen Schritte eines Industrial Machine Learning-Softwareprojektes von der Ausformulierung des Use Cases bis hin zur Anbindung einer Fabrik an die Fero Labs Plattform.